#6 Metta/ Mitgefühl in schwierigen Zeiten

#12 Geh- und Stehmeditation "Liebe und Frieden mit jedem Schritt" Nur die Ruhe

GEH-MEDITATION Eine der nützlichsten und erdendsten Arten, sich um unseren Körper und Geist zu kümmern, ist die Praxis der Gehmeditation. Gehmeditation ist eine einfache und universelle Praxis zur Entwicklung von Ruhe, Verbundenheit und verkörpertem Bewusstsein. Es kann regelmäßig praktiziert werden, vor oder nach der Sitzmeditation oder jederzeit alleine, z. B. nach einem anstrengenden Arbeitstag oder an einem faulen Sonntagmorgen. Die Kunst der Gehmeditation besteht darin, zu lernen, beim Gehen bewusst zu sein, die natürliche Bewegung des Gehens zu nutzen, um Achtsamkeit und wache Präsenz zu kultivieren. Wähle zum Üben einen ruhigen Ort, an dem du bequem hin und her gehen kannst, drinnen oder draußen, etwa ein Dutzend bis dreißig Schritte lang. Beginne, indem du an einem Ende dieses „Gehweges“ stehst, mit Ihren Füßen fest auf dem Boden. Lasse deine Hände leicht dort ruhen, wo immer es bequem ist. Öffne zuerst deine Sinne, um die gesamte Umgebung zu sehen und zu fühlen. Nach einer Minute, in der du auf diese Weise achtsam geworden bist, bringe deine Aufmerksamkeit zurück, um dich auf den Körper zu konzentrieren. Zentriere dich, und fühle, wie dein Körper auf der Erde steht. Spüre den Druck auf den Fußsohlen und die anderen natürlichen Empfindungen des Stehens. Sei präsent und aufmerksam. Gehe etwas langsamer als sonst. Lasse dich mit einem Gefühl von Leichtigkeit und Würde gehen. Entspanne dich und lasse dein Gehen leicht und natürlich sein, als wärest du ein König oder eine Königin auf einem königlichen Spaziergang. Achte auf deinen Körper. Spüre bei jedem Schritt das Gefühl, deinen Fuß und dein Bein vom Boden abzuheben. Setze dann deinen Fuß achtsam wieder ab. Spüre jeden Schritt achtsam, während du gehst. Nutze die Gehmeditation, um dich zu beruhigen und zu sammeln und wacher in deinem Körper zu leben. Lasse dich von ihm lehren, wie du zentriert und stabil bleibst. Du kannst lernen, das Gehen um seiner selbst willen zu genießen, anstatt des üblichen Planens und Denkens, und auf diese einfache Weise beginnen, wirklich präsent zu sein- Körper, Herz und Geist weise und ausgeglichen zusammenzubringen, während du dich durch dein Leben bewegst. *Mehr über mich und mein Angebot findest du auf meiner homepage *Aus- + Fortbildungen mit mir findest du auf urbanyoga-hamburg.com *Praktiziere Yoga mit mir in meinen Videos * und hinterlasse gerne einen Kommentar oder Feedback auf instagram  Ich freue mich sehr, wenn du diesen Podcast bewertest, damit ihn noch mehr interessierte Menschen finden können! Schön, dass Du da bist! 🧡

MEDITATION

Was kann uns helfen in schwierigen Zeiten, wo Worte versagen?! 

Mir hilft diese Meditation sehr, mich wieder mit mir und allen Wesen zu verbinden. Ich hoffe dir auch!

Praktiziere eine Form der „liebenden Güte“ Meditation, Metta-Meditation oder Maitri Bhavana genannt. Der Pali- Begriff für Maitri ist Metta (pali mettā; sanskrit maitrī ‚Freundschaft‘; engl. loving kindness) und heisst Freundschaft, Güte, Wohlwollen, Freundlichkeit zu allen Wesen. Durch eine Kultivierung von Maitri werden negative Emotionen transformiert, ein Gefühl der allgemeinen Verbundenheit und Einheit erzeugt, was zu körperlichem und seelischem Frieden führt.

So können wir ruhi­ger schla­fen können und sogar unsere Träume werden fried­li­cher. Denn mit der Medi­ta­tion stei­gen wir hin­un­ter bis ins Unbe­wusste. Stu­dien bele­gen, dass bei der regelmäßigen Praxis der Metta-Meditation vor allem ein Unter­schied in der Hilfsbereitschaft von Men­schen, eine Stei­ge­rung der Belastbarkeit und ein Rück­gang von negativen Gedanken aufgebaut wird.

ALTE WEISHEIT

Die westliche Psychologie entdeckt zunehmend die vielen Vorteile, die es hat, sich selbst ein guter Freund zu sein. Die amerikanische Wissenschaftlerin Kristin Neff erforscht hauptsächlich die positiven Auswirkungen von Selbstmitgefühl. Sie beschreibt drei wesentliche Aspekte diese inneren Haltung, die wir bewusst aktivieren können (z.B. wenn wir eine schwierige Situation erleben):

1. ACHTSAMKEIT

Das bedeutet, dass wir unserer Erfahrung mit einer offenen, akzeptierenden Haltung begegnen und unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewusst wahrnehmen.

2. VERBUNDENHEIT

Wir erinnern uns daran, dass alle Menschen mit Schwierigkeiten und leidvollen Erfahrungen konfrontiert sind. Wir sind mit unserem Schmerz nicht allein.

3. SELBSTFREUNDLICHKEIT

Wir kümmern uns um uns selbst wie eine gute, verständnisvolle Freundin oder eine fürsorgliche Mutter. Wir verurteilen uns nicht für unsere Erfahrung.

„Das merkwürdige Paradox des Lebens ist: Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern.“

-Carl Rogers-

Love & Light

Deine Marion

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